
DER NATIONALPARK BEIAWESCHSKAJA R IN WEISSRUSSIAND Urplötzlich steht eine Gruppe Wisente auf der Lichtung. Wie Fabelwesen aus längst vergangener Zeit sehen sie aus. Dass es diese urigen Kolosse überhaupt noch gibt, grenzt an ein Wunder. In einem einzigartigen internationalen Zuchtprogramm gelang die Rettung der Art. Rund 300 Wisente streifen jetzt wieder durch die Beiaweschskaja Puschtscha zwischen Grodno und Brest, an der Grenze zu Polen. Ein Teil des letzten großflächigen Tiefl&-Urwaldes Europas, der bereits 1929 unter Schutz gestellt worden ist, gehört heute zum benachbarten, wesentlich kleineren Nationalpark Biatowieza. Seit 1992 zählt der jahrhundertealte Waldkomplex in Polen und Weißrussland zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Film erzählt vom Leben der Wisente und anderer seltener und bedrohter Tierarten im Jahreslauf. Wo die dichten Wälder sich lichten, gedeiht eine erstaunliche Vielfalt an Moosen, Flechten, Pilzen, Beeren. Im Märchendorf des Nationalparks erwartet die.. .