Schon vor über tausend Jahren sind sie vermutlich mit den Ungarn unter Fürst Arpad in die große Tiefebene gekommen
- die Graurinder, Zackelschafe und Wollschweine. Heute gibt es die uralten Haustierrassen nur noch zwischen Donau und Theiß. Die zuverlässigen und anspruchslosen Noniuspferde, die sich als Kutschpferde ebenso eignen wie zum Springreiten, in der Dressur oder Reittouristik, gelangten erst später aus Frankreich nach Ungarn. Über Jahrhunderte haben Bauern, Hirten und diese Haustiere in der Kiskunsag, wie man die Ebene zwischen den beiden Strömen nennt, eine einzigartige Kulturlandschaft geschaffen. Die traditionellen Haustierrassen zu erhalten, gehört zu den Aufgaben des 1975 gegründeten Kiskunsag-Nationalparks. Er umfasst mehrere unterschiedlich große Schutzgebiete. Rund 76.000 Hektar ist dieser Mosaik-Nationalpark insgesamt groß. Im einstigen Überflutungsgebiet der Donau prägen flache Seen und salzhaltige Steppen die Landschaft
- ein Refugium für Großtrappen, die zu den.. .