
Neben einem außergewöhnlichen Reichtum an seltenen Tieren und Pflanzen wartet der Slitere-Nationalpark mit einer vielgestaltigen Landschaft auf. Die Schutzzone macht nicht an der Küste halt; sie schließt einen breiten Streifen Ostsee mit ein. In den Fischerdörfern leben noch einige Liven, die zu einer der kleinsten ethnischen Gruppen Europas gehören. Luftaufnahmen enthüllen, warum der Nationalpark gern als geologisches Freilichtmuseum bezeichnet wird. Wie kaum anderswo lässt sich hier die Entstehungsgeschichte der Ostsee nachvollziehen. Mehr als 100 Biber betätigen sich inzwischen wieder als Landschaftsgestalter. Schwarzstorch und Bachneunauge zählen ebenfalls zu den Bewohnern der Wälder, die seit vielen Jahrzehnten sich selbst überlassen bleiben. Auch den 30 bis 40 Elchen bieten sie genügend Rückzugsgebiete. Zwischen beiden Wahrzeichen, dem Sl Ttere-Leuchtturm, fünf Kilometer vor dem Meer im Binnenl&, und dem Leuchtturm von Kap Kolka, etwa fünf Kilometer von der Küste.. .