Die Geschichte des L&-Rover findet ihren Anfang in den späten vierziger Jahren. Im Kopf des Rover-Konstrukteurs Maurice Wilks entstand die Idee eines Allzweckfahrzeuges. Dieses sollte vor allem in der Landwirtschaft Verwendung finden und einen Allradantrieb nützen. Er sollte Lastwagen, stationäres Antriebsaggregat, Schlepper und Personenwagen in einem sein. Maurice Wilks Bruder, Spencer Wilks, war zum damaligen Zeitpunkt geschäftsführender Direktor bei Rover und sofort intensiv mit der Umsetzung der Idee seines Bruders beschäftigt. In nur 18 Monaten schaffte es daher der erste L&-Rover von der Gedankenskizze zur Serienproduktion. Das Projekt glückte: Der allradgetriebene Land Rover wurde ein internationaler Verkaufserfolg, der dem angeschlagenen Unternehmen die erhofften Exportaufträge bescherte. Seine Allroundfähigkeiten prädestinierten ihn für viele andere Anwendungsgebiete. Man sah ihn auf Flugplätzen, bei Polizei- und Rettungseinsätzen, auf Großbaustellen und beim Militär... .