1941. Litauen ist besetzt. Die Juden von Vilnius leben im Ghetto... Im Ghetto gibt es ein altes Theater, in dem jetzt Kleider sortiert werden. Kittel, der 22-jährige, unberechenbare deutsche Kommandant des Ghettos, entdeckt dort eine Gruppe fremder Juden. Sie sind am Ende einer mehrtägigen Flucht durch die Kanalisation, knapp einem Exekutionskommando entkommen. Unter ihnen ist die schöne Sängerin Haya. Kittel entdeckt bei Haya einen Sack gestohlener Bohnen. Statt sie sofort zu erschießen, lässt er sie singen
- und ist von ihrer Stimme so betört, dass er den Juden befiehlt, das Theater wieder zu eröffnen und als Buße für den Diebstahl Theaterstücke aufzuführen. Die Juden sind nicht glücklich über die Idee eines Theaters im Ghetto, besonders Kruk, der Bibliothekar, ist empört. Aber Gens, der Chef der jüdischen Polizei die für Ordnung im Lager sorgen muss, hält die Idee für gut. Je mehr Juden offiziell beschäftigt sind, desto mehr haben eine Arbeitserlaubnis und werden nicht ins.. .