An der türkischen Grenze des Nord-Iraks in einem kurdischen Flüchtlingslager kurz vor Beginn des amerikanischen Angriffes auf den Irak: Satellit, ein technisch versiertes Kind, das eine Kindergruppe anführt, hat gute Kontakte zur nächsten Stadt und den Händlern dort. Er versorgt das Bergdorf neben seinem Lager mit einer Satellitenschüssel. Die Bewohner sind dringend auf Nachrichten angewiesen. Sie rechnen täglich damit, dass der Krieg ausbrechen kann. Eines Tages begegnet Satellit dem Mädchen Agrin mit ihrem zweijährigen Sohn Digah und Hengov, ihrem hellsichtigen, verstümmelten Bruder, die aus Halabja kommen. Satellit verliebt sich in Agrin. Doch Agrin kann seine Gefühle nicht erwidern, sie ist durch eine mehrfache Vergewaltigung durch irakische Soldaten schwer traumatisiert. Ihr Sohn, der blinde Digah, sie für sie die permanente Erinnerung an dieses unglaubliche Leid. Hinter dem Rücken ihres Bruders, der sich rührend um Digah kümmert, versucht sie immer wieder Digah.. .