Wenn viele eng verwandte Tiere auf einem Raum leben, müsste es eigentlich zu Konkurrenzkämpfen kommen. Allerdings besetzen die einzelnen Arten unterschiedliche ökologische Nischen und machen sich so die wertvollen Ressourcen an Platz und Futterangebot nicht streitig. Die Mehlschwalbe etwa lebt in Menschennähe außerhalb von Gebäuden, Rauchschwalben im Inneren und Uferschwalben in Nisthöhlen an steilen Abhängen. Der Film führt als weiteres Beispiel verschiedene Gänsevögel an, die alle auf und am selben See leben: Graugänse fressen Gras, Schwäne gründeln nach Wasserpflanzen oder fressen sie von der Wasseroberfläche, und Reiherenten tauchen nach Muscheln und Schnecken. Ã-kologische Nischen gibt es in allen Lebensräumen: Sie erlauben den Tieren ein friedvolles Miteinander und machen Artenvielfalt möglich.