Staub. Er ist das kleinste, noch unmittelbar sichtbare Objekt, von dem ein Film handeln kann. Er ist überall und allgegenwärtig. Ein Konglomerat feinster Partikel, das sich in Bewegung setzt, sobald die Dinge zur Ruhe kommen. Er wird bekämpft und beseitigt und kehrt noch im Verschwinden zurück. Ein Sysiphus, wer sich mit ihm anlegt. Staub nistet in Teppichböden und auf Dachstühlen. Er dringt in Laboratorien ein und legt sich auf Kunstwerke. Er wird von Fabrikschloten in die Luft geblasen und wohnt in jedem Regentropfen. Staub macht krank, Staub macht den Kosmos. Hartmut Bitomsky geht den Weg des Staubs. Assoziativ und in sinfonischen Bewegungen folgt er ihm an Orte, wo er siedelt, und sucht Menschen auf, die sich mit ihm auseinandersetzen. Putzkolonnen in ihrem täglichen Kampf um Sauberkeit, Erfinder von Luftreinigungsfabrikaten, Wissenschaftler, welche die schädlichen Folgen von Feinstaub und uranhaltiger Munition aus den US-Waffenbeständen untersuchen, Botaniker, Meteorologen, .. .