Von Platon und Aristoteles über Descartes und Locke zu zeitgenössischen Persontheorien: die bioethische Debatte ungelöster, aktueller Fragen. Ausgehend vom Personenbegriff der klassischen Antike und der Neuzeit entwickelt Dr. Christian Ender in der Verfilmung seiner philosophischen Promotionsarbeit einen kontroversen Diskurs zu aktuellen und ungelösten Fragen der bioethischen Debatte: Ab wann kann Leben als schützenswert bezeichnet werden? Gibt es hinreichend gültige Kriterien zur Bestimmung von personalem Leben? Kann dieser personale Status auch auf nichtmenschliche Wesen ausgedehnt werden? Welche Anwendungen biotechnischer Möglichkeiten, z. B. die embryonale Stammzellforschung oder Diagnoseverfahren wie die Präimplantationsdiagnostik (PID), sind moralisch gerechtfertigt? Zusätzlich findet eine Skizzierung der in der bioethischen Diskussion häufig verwendeten Theorie der Nützlichkeit, des Utilitarismus, und damit der Frage, was Glück sein kann, statt. Bereichert wird der Film durch.. .